Malteser Suchthilfe Hamburg

Sie sind hier: Wir über uns > Ziele

Unsere Ziele

Das Malteser Nordlicht ist als Übergangseinrichtung für drogenabhängige obdachlose Männer zu verstehen und soll ihnen die Führung eines Lebens, das der Würde eines Menschen entspricht, ermöglichen sowie ihnen die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft erleichtern.

Das grundsätzliche Ziel unserer Hilfe- und Betreuungsleistungen sowie der sozialpädagogischen Unterstützung und Förderung ist die Gesundung des suchtkranken Menschen (der Ausstieg des suchtkranken Menschen aus dem Suchtmittelkonsum). Zwischenziele auf diesem Weg sind, den durch Suchtmittelkonsum bedingten Risiken und gesundheitlichen Beeinträchtigungen entgegen zu wirken, die Verbesserung der gesundheitlichen Verfassung und der Lebensqualität sowie die Ermöglichung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und die (Re-)Integration in die Gesellschaft.

Um dieses Ziel zu erreichen und um mit dem Klienten eine neue Perspektive zu erarbeiten, sind viele Teilziele und Schritte bzw. Hilfeprozesse erforderlich, die sich an dem Individuum, seinen vorhandenen Ressourcen, seiner aktuellen Lebenssituation und seiner Problemlage orientieren. Die Zielsystematik reicht von dringlichen kurzfristigen Zielen (Sicherung des Überlebens) bis hin zu weit reichenden langfristigen Zielen (größtmöglicher Grad an Selbstbestimmung und eigenständiger Lebensführung).
In den Beratungsgesprächen mit den Klienten werden, unter Berücksichtigung ihrer Wünsche, Bedürfnisse und Ressourcen, Ziele erarbeitet, in spezifischen Hilfeplänen festgeschrieben und in den weiteren Beratungs-/Feedbackgesprächen auf ihre Angemessenheit und den Grad der Realisierung überprüft. Unterstützende und fördernde Maßnahmen werden vereinbart und periodisch auf ihre Eignung überprüft. Für den Hilfeprozess wird der Bedarf an Hilfen ausgehandelt und verbindlich vereinbart. Entsprechend der Beeinträchtigungen des Klienten muss das Hilfeangebot definierte und mit dem Betroffenen abgestimmte Ziele haben. Für die individuell abgestimmte Unterstützung ist die Mitwirkung des Betroffenen unbedingt erforderlich. Auf Basis der Mitwirkungsbereitschaft kann ein „Hilfebündnis“ geschlossen werden.